Dorf.Leben in Feldbuch 1

Konzept

Durch eine Umgestaltung des ehemaligen landwirtschaftlich genutzten Bauernhofes „Feldbuch 1" soll neues Leben auf dem Hof entstehen. Neue Funktionen sollen den ehemalig landwirtschaftlich genutzten Bauerhof erneut zeitgemäß nutzbar machen. Wohnen, Arbeiten und Erholung sollen auf dem Hof möglich sein.
Ein neuer Bestandspunkt des Hofes soll ein Dorftreffpunkt sein, welcher sich in der alten Scheune befindet. Neben einem Dorfcafé befindet sich dort ein kleiner Bereich für Automaten, in denen regionale Bauern ihre Ware verkaufen können. Ebenso findet dort ein kleiner Veranstaltungsraum und Lagerflächen neue Plätze. Die neu gestaltete Scheuen soll nun als zentrale Schnittstelle zwischen Nachbarn und
BewohnerInnen fungieren. 

 

Das Haupthaus, in dem derzeit die Hausbesitzerin wohnt, wird in mehrere Wohneinheiten abgetrennt, sodass viele Familien und Wohngemeinschaften dort wohnen können. Die Bauherrin kann in ihrer alten Wohnung bleiben, die nun eine angemessene Größe hat und hat ebenso viele Nachbarn, die das Zusammenleben auf dem Hof bereichern. Erschlossen werden die Wohnungen von Westen aus. Dort gelangt man in eine Erschließungszone, von der aus man dann die Wohneinheiten erschließen kann. Weiteren Wohnraum gibt es im Kartoffellager. Die BewohnerInnen des Hofes werden in Zukunft im ehemaligen Kartoffellager neu sanierte Wohnungen auf zwei Etagen erhalten. Die Wohnungen sind multifunktional aufgebaut und können bei belieben verkleinert oder vergrößert werden.

 

Eine weiter neue Funktion für ein vielfältiges Dorfleben bietet das neue Forschungsinstitut. Es soll zu Teilen ein weiteren Standort der Universität Kulmbach werden, welcher Platz für forschende Studierende schaffen soll. Zeitgleich bietet es aber auch, aufgrund der ehemaligen Landwirtschaft des Hofes ein neu gestaltet Gewächshaus über drei Etagen an. Dieses soll den Studierenden als Forschungsschwerpunkt, als auch den BewohnerInnen des Hofes dienen. Allgemein war es und wichtig, die vorhandenen Strukturen aufzunehmen und der Bestand so wenig wie möglich zu verändern. Die alten Räumlichkeiten von Feldbuch 1 sollen spürbar bleiben.